NUK Businessplan Wettbewerb 2002

2. Preis - 10.000 Euro an Morphoscope
Software, die Formen automatisch erkennt Platz für das Team "Morphoscope"


v.l.n.r: Christian Thies und Volker Metzler, Aachen/Lübeck

Der Hintergrund
Die zuverlässige Erkennung von Bildobjekten, beispielsweise in Mikroskopieaufnahmen oder Luftbildern, ist das Ziel der visuellen Informationsverarbeitung. Bislang können jedoch nur Fachleute mit technischem Hintergrundwissen die relevanten Objekte identifizieren. Dieser Prozess ist nicht nur sehr zeit-, und daher kostenintensiv, sondern auch sehr ungenau.

Die Geschäftsidee
Morphoscope ist eine Software, die erstmals automatisch Formen und Bildinhalte erlernt, beschreibt und extrahiert. Anwendung findet Morphoscope in den Bereichen der Mikroskopieauswertung, der Qualitätssicherung, Luftbildvermessung, und Videoüberwachung.
Im Verträglichkeitstest neuer medizinischer Substanzen geben beispielsweise Formveränderungen von Zellen Aufschluss über deren Wirkung im lebenden Organismus. Dabei ist die Identifikation der Formveränderung expertenabhängig.

Der Kundennutzen
Die Software Morphoscope erkennt erstmals zuverlässig heterogene Bildobjekte, stellt Formen und Umrisse exakt dar und vermisst diese. Der Benutzer markiert in einer Point & Klick-Umgebung die relevanten Bereiche und das System "lernt" daraus automatisch eine Beschreibung. Diese kann in der Folge zur Extraktion ähnlicher Objekte aus einer beliebigen Bildserie verwandt werden. Ganze Auswertungsprozesse lassen sich so zuverlässig automatisieren, Ergebnisse werden reproduzierbar,vergleichbar und somit exakter. Morphoscope bietet neben der reinen Software ein umfassendes Schulungsprogramm zur automatischen Bildanalyse und ein Beratungsprogramm kompetenter Experten zur Lösung spezifischer Probleme der Bildverarbeitung.

Die Gründer
Christian Thies Diplom-Informatiker, Jahrgang 1972, erwarb umfangreiche Kenntnisse der Bildverarbeitung am Institut für medizinische Informatik der RWTH-Aachen.
Volker Metzler Jahrgang 1970, promovierte an der Medizinischen Universität zu Lübeck und arbeitet seit Jahren am dortigen Institut für Signalverarbeitung.